Friseure: Was Sie in der Corona-Phase beachten müssen

                                                                                                 Bildquelle: pixabay

Neue Regeln für körpernahe Dienstleistungen in Tübingen

Körpernahe Dienstleistungen:

 

Ab heute benötigen alle Personen, die das 14. Lebensjahr vollendet haben eine tagesaktuelle Negativtestung um körpernahe Dienstleistungen wahrnehmen zu dürfen.

Nun benötigen alle eine negative Testung unabhängig von der Dienstleistung, die erbracht wird. Die Regelungen zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt weiterhin.

 

Auch das Personal muss entsprechend getestet werden. Das Personal hat dem Arbeitgeber/ der Arbeitgeberin mindestens zweimal pro Woche einen tagesaktuellen negativen COVID-19-Schnelltest vorzulegen.

 

Wir haben am Eingang deutlich auf die Pflicht zur Testung hinzuweisen. Des Weiteren müssen wir uns vor der Inanspruchnahme der Leistung einen gültigen Nachweis (Tagesticket) vorlegen lassen. Wenn der Nachweis nicht erbracht werden kann, darf die Leistung nicht in Anspruch genommen werden.

 Wichtige Downloads auf einen Blick

Die Richtlinie zu den Hygiene- und Schutzmaßnahmen in Friseurbetrieben finden Sie hier:

 Richtlinie zur Öffnung von Friseurbetrieben (PDF)

Außerdem gelten diese Vorgaben der Berufsgenossenschaft:

 SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für das Friseurhandwerk

Bei der Erhebung der Kundendaten helfen dieses Infoblatt und eine praktische Vorlage:

 

 

Praktische Plakate für die Abstands- und Hygieneregeln finden Sie in unserem „Exit-Kit“:

 

 





 

Zu den verpflichtenden Maßnahmen gehören unter anderem:

Allgemeine Schutzmaßnahmen
  • Beschäftigte und Kundschaft mit Symptomen einer akuten respiratorischen Atemwegserkrankung oder Fieber dürfen den Friseursalon nicht betreten. Darauf ist bereits bei der Terminvergabe hinzuweisen.
  • Begleitpersonen im Friseursalon sind nicht zugelassen (Ausnahmen gelten z.B. für Kleinkinder).
Erhebung von Kundendaten
  • Es sind bestimmte Kundendaten zu erheben, damit Gesundheitsämter ggf. Infektionsketten nachverfolgen können. Dazu zählen der Vor- und Nachname, die Anschrift sowie der Tag und die Uhrzeit der Dienstleistungserbringung. 
  • Eine Einwilligung der Kunden zur Weitergabe der Daten ans Gesundheitsamt ist nicht erforderlich.
  • Ein Infoblatt und eine Mustervorlage zur Erfassung der Daten finden Sie in der blauen Box auf dieser Seite.
Terminvergabe
  • Die Terminvergabe darf nur über elektronischen oder fernmündlichen Weg erfolgen.
  • Bei der Terminvergabe ist bereits der Kundenwunsch (z.B. Schneiden, Färben) abzuklären.
  • Die Terminvergabe hat so zu erfolgen, dass Verdichtungen in den Warte- und Dienstleistungsbereichen nicht entstehen und ein Abstand von mindestens 1,50 Metern eingehalten werden kann.
Abstand und Körperkontakt
  • Körperkontakt mit der Kundschaft (z. B. Händeschütteln, Umarmen) ist zu vermeiden.
  • Wo immer möglich, ist ein Abstand zu anderen Menschen von mindestens 1,50 Metern einzuhalten. Das gilt nicht für die Dauer der Friseurdienstleistung.
  • Für die Tätigkeiten an den Kunden sind den Beschäftigten Medizinische Mund-Nasen-Schutzmasken zur Verfügung zu stellen.
  • Während der Tätigkeiten ist die Kommunikation mit der Kundschaft auf ein Minimum zu beschränken und darf nur mit Blickkontakt „über den Spiegel“ erfolgen.
  • Auf Dienstleistungen, die das Gesicht betreffen (z.B. Bart, Augenbrauen, Wimpern), ist zu verzichten.
  • Das Haarewaschen im Salon ist Pflicht. Auf das Föhnen sollte hingegen, wenn möglich, verzichtet werden.
Hygiene und Desinfektion
  • Allgemeine Hygieneregeln sind in besonderem Maße zu beachten.
  • Die Friseurräume müssen jederzeit während der Arbeitszeiten über ausreichend Frischluft verfügen. 
  • Eine ausreichende Anzahl an Handwaschgelegenheiten ist in der Nähe der Arbeitsplätze bereitzustellen.
  • Es ist sicherzustellen, dass Pausenräume oder -bereiche über leicht zu reinigende Oberflächen verfügen, die täglich gereinigt werden.
  • Friseurstühle sind vor der Benutzung durch den nächsten Kunden mit Seifenlauge zu reinigen.
  • Kunden müssen beim Betreten des Salons die Möglichkeit haben, ihre Hände zu desinfizieren.
  • Es sind ausschließlich Einweg-Papierhalskrausen zu verwenden, die danach zu entsorgen sind.
  • Die Friseurwerkzeuge sind nach jeder Bedienung zu desinfizieren.
Zahlungsabwicklung
  • Die Bezahlung sollte nach Möglichkeit ohne Bargeld erfolgen. Auf die bargeldlose Zahlungsmöglichkeit sollte hingewiesen werden.
  • Bei Barzahlung hat Geldübergabe über eine geeignete Vorrichtung oder Ablagefläche zu erfolgen.
Gefährdungsbeurteilung
  • Die Gefährdungsbeurteilung und die Unterweisungen sind mit Blick auf den Sonderfall einer Infektionsgefährdung durch das Corona-Virus zu ergänzen.
  • Aus der aktualisierten Gefährdungsbeurteilung sind geeignete Maßnahmen zur Reduzierung des Infektionsrisikos abzuleiten. 
  • Beschäftigte mit erhöhtem Risiko für einen schweren Verlauf einer Corona-Erkrankung können ggf. nur für bestimmte Tätigkeiten eingesetzt werden.
  • Für Schwangere gelten besondere Regelungen.